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Das Audiogramm verstehen: Was die Kurven über Ihr Gehör sagen
Team der Hörwelt Nürnberg
Hörakustik · 4 Fachgeschäfte in Nürnberg
Kurz gesagt
Ein Audiogramm zeigt, wie laut ein Ton sein muss, damit Sie ihn gerade noch hören. Links stehen tiefe, rechts hohe Töne; je weiter unten die Kurve liegt, desto stärker ist der Hörverlust bei dieser Tonhöhe.
Die beiden Achsen
Waagerecht stehen die Tonhöhen in Hertz (Hz): links 125 Hz – etwa ein tiefes Brummen – rechts 8000 Hz, ein sehr hohes Pfeifen. Senkrecht steht die Lautstärke in Dezibel (dB). Oben bei 0 dB liegt die Hörschwelle junger, gesunder Ohren.
Bei jedem Messpunkt wurde ermittelt, wie laut der Ton sein musste, damit Sie ihn gerade noch wahrnehmen. Liegt der Punkt bei 50 dB, hören Sie diese Tonhöhe erst ab mittlerer Gesprächslautstärke.
Kreis, Kreuz und Farben
Üblich ist: Das rechte Ohr wird mit einem roten Kreis eingetragen, das linke mit einem blauen Kreuz. Liegen beide Kurven ähnlich, spricht man von einem seitengleichen Hörverlust.
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Die „Sprachbanane“
Trägt man ein, wo die Laute unserer Sprache im Audiogramm liegen, ergibt sich eine bananenförmige Fläche. Vokale liegen eher links (tief und lauter), Zischlaute wie s, f und sch rechts oben (hoch und leise).
Liegt Ihre Hörkurve unterhalb eines Lautes, hören Sie ihn nicht mehr sicher. Deshalb kann man Sprache „laut genug“ hören und trotzdem nicht verstehen.

Wie der Grad eingeordnet wird
Für eine grobe Einordnung wird oft der Mittelwert der Töne 500, 1000, 2000 und 4000 Hz des besseren Ohres verwendet:
- bis 25 dB: normales Hören
- 26 bis 40 dB: leichter Hörverlust
- 41 bis 60 dB: mittelgradiger Hörverlust
- 61 bis 80 dB: hochgradiger Hörverlust
- über 80 dB: an Taubheit grenzend
Häufige Fragen
Quellen
Fachliche Prüfung durch Team der Hörwelt Nürnberg ausstehend · Stand: Oktober 2026




